Ärzte Zeitung, 20.01.2009
 

Einsätze der ADAC-Luftrettung auf Rekordniveau

MAINZ (dpa). Die Hubschrauber der ADAC-Luftrettung sind im vergangenen Jahr so oft zu Einsätzen gestartet wie noch nie. Wie der ADAC am Dienstag in Mainz in seiner bundesweiten Bilanz mitteilte, stiegen die 45 gelben Helikopter zu 45 043 Einsätzen in die Luft.

Das waren 6,7 Prozent mehr als im Jahr 2007. Einen Grund für das Plus sieht der Automobilclub in einem steigenden Mangel an Notärzten vor allem in den ländlichen Gebieten. "Deshalb werden öfter die Hubschrauber angefordert, was prinzipiell auch kein Problem ist, denn die Kapazitäten sind ja da", sagte ein Sprecher.

Durchschnittlich 123 Rettungsflüge täglich absolvierten die ADAC- Teams im vergangenen Jahr. Mehr als 40 000 Patienten seien dabei versorgt worden. Bei gut der Hälfte der Einsätze (51,8 Prozent) seien internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle der Grund gewesen. Bei 11,8 Prozent war ein Verkehrsunfall der Auslöser.

Bei etwa 15 Prozent wurden die Retter zu Unfällen bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld gerufen. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt eigenen Angaben zufolge mehr als 150 Mitarbeiter in 33 Stationen und in der Verwaltung.

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