Ärzte Zeitung online, 11.02.2009

Beschäftigte des öffentlichen Dienstes legen Arbeit nieder

BERLIN (dpa). Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes haben Beschäftigte mehrerer Bundesländer am Mittwoch mit Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. In Bayern, Niedersachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaften mehrere tausend Mitarbeiter an den Arbeitsniederlegungen.

Betroffen waren unter anderem Schulen, Hochschulen, Universitätskliniken, Autobahn- und Straßenmeistereien sowie Justizbehörden. Mit den Warnstreiks wollten die Gewerkschaften vor der dritten und vorerst letzten Tarifrunde am kommenden Wochenende in Potsdam ihre Forderungen bekräftigen. Sie verlangen acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro mehr. Kommt es in Potsdam zu keinem Abschluss, wird ein Arbeitskampf wahrscheinlich.

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