Ärzte Zeitung, 18.03.2009
 

Leichenfund: Charité räumt Fehler ein

BERLIN (ami). Bei dem Leichenfund in einer Toilette der Berliner Uniklinik Charité hat die Charité nun Fehler eingeräumt. Das Reinigungspersonal der Tochterfirma Charité Facility Management hat offenbar nicht vorschriftsmäßig gehandelt. Vorgesehen ist, dass verschlossene Toiletten am selben Tag nochmals überprüft werden. Das ist in diesem Fall nicht geschehen. Der an einer Heroinvergiftung gestorbene Mann lag mehrere Tage lang unentdeckt in dem 24 Grad warmen Raum.

Lesen Sie dazu auch:
Toter in Charité-Toilette - Mann starb an Überdosis Heroin

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »