Ärzte Zeitung, 09.04.2009

Muskeldystrophie: Forscher wollen Jungen helfen

GÖTTINGEN (pid). Ein Forschungsprojekt der Göttinger Universitätsmedizin soll neue Behandlungsmöglichkeiten für Kinder mit fortschreitender Muskeldystrophie eröffnen. Diese Erbkrankheit, die ausschließlich Jungen betrifft, ist bislang nicht heilbar. Die Betroffenen sind oft schon im Kindesalter vom Rollstuhl abhängig. Sobald der Muskelschwund die Lunge und das Herz erreicht, endet die Krankheit meist tödlich.

Die Göttinger Forscher wollen verschiedene Untersuchungsmethoden einsetzen, die eine Früherkennung von Herzschäden ermöglichen sollen. Auf dieser Grundlage wollen sie eine passende medikamentöse Behandlung entwickeln, die bereits frühzeitig eingesetzt werden kann, um das Herz zu schützen. Ziel sei es, für die kranken Kinder und Jugendlichen eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »