Ärzte Zeitung, 05.06.2009

Patientenvertreter kritisiert Abbau von Leistungen

HEPPENHEIM (ine). Versicherte und Patienten müssen weitere Rationierungen ablehnen, fordern die Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) in Heppenheim. Der kontinuierliche Abbau von Leistungen in der GKV sei eine Folge der "unausgereiften Gesundheitsreformen" der letzten Jahre.

DGVP-Präsident Wolfram-Arnim Candidus wies in einer Mitteilung auf die aus seiner Sicht fortschreitende Entmündigung der Mediziner und anderer Berufsgruppen durch die Maßnahmen von Gesundheitspolitikern und Vertretern der gesetzlichen Maßnahmen hin - dazu zählt Candidus etwa IV- und Rabattverträge sowie DMP-Programme.

Es sei zudem eine Fehlinformation von Politikern, dass die Bürger derzeit voll versorgt würden, so der Patientenvertreter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »