Ärzte Zeitung, 25.06.2009

Psychotherapeuten: Basisversorgung kommt zu kurz

FRANKFURT/MAIN(ine). Nachbesserungen der Vergütung in der ambulanten psychiatrischen Versorgung fordert der Verband Hessischer Vertragspsychotherapeuten VHVP in Hanau.

Der Verband hat eine Unterschriftenaktion gestartet. Anfang Juli sollen die mehr als 260 Unterschriften Hessens Staatsminister Jürgen Banzer (CDU) in Wiesbaden übergeben werden. Die Ärzte fordern die Verantwortlichen auf, Versorgungs- und Honorarstrukturen zu schaffen, die eine "verantwortungsvolle psychiatrische Arbeit" möglich machen.

Das Ungleichgewichtigkeit von psychiatrischer Basisversorgung und Psychotherapie sei groß. Immer mehr Psychiater, so Dr. Alessandra B. Carella, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Wiesbaden, hätten sich auf die besser bezahlte Psychotherapie verlegt - und stünden damit für die psychiatrische Basisversorgung nur noch begrenzt zur Verfügung.

Betroffen seien vor allem Patienten, die auf spezielle Behandlungsangebote angewiesen sind. Die Honorarreform, so die Ärztin, habe diese Entwicklung verschärft. "Es wurden Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen geführt - leider bisher ohne Resultat."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »