Ärzte Zeitung, 26.06.2009

Kinderarztvertrag der AOK bietet mehr U-Vorsorgen

MÜNCHEN (fst). Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und die AOK Bayern haben einen Kinderarztvertrag geschlossen, der die Rolle der Kinderärzte als Lotsen stärken soll.

Nach Angaben der Vertragspartner profitieren teilnehmende Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr von zusätzlichen Leistungen. So würden die Vorsorgeleistungen um ein Hör- und Sehscreening und die Jugenduntersuchung (J2) erweitert. Zwei neue Untersuchungen, U 10 und U11, sollen die Vorsorgelücken für Kinder zwischen sieben und zehn Jahren schließen. In dem Vertrag würden geprüfte Zusatzqualifikationen honoriert und der psychosoziale Behandlungs- und Beratungsansatz steht im Vordergrund, berichtet der BVKJ. Teilnehmende Kinderärzte müssen ein Wartezeitenmanagement vorhalten und auf Wunsch die Terminvereinbarung bei mitbehandelnden Ärzten übernehmen.

Angeboten werden sollen außer der werktäglichen Sprechstunde auch Termine nach Vereinbarung, die insbesondere den Bedarf von berufstätigen Eltern berücksichtigen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »