Ärzte Zeitung, 06.07.2009

Arbeitnehmer bleiben häufiger krank zu Hause

HANNOVER (cben). Die Zahl der Krankschreibungen in Deutschland steigt wieder. Das geht aus einer Auswertung von Daten der KKH-Allianz hervor. Demnach fehlten Arbeitnehmer im ersten Halbjahr 2009 an durchschnittlich 8,5 Tagen im Job. Im ersten Halbjahr 2008 waren es 7,9 Tage.  Spitzenreiter ist Berlin mit durchschnittlich elf Fehltagen der Versicherten, Schlusslicht Baden-Württemberg mit sieben Fehltagen.

Das Krankengeld wuchs um elf Prozent auf 53 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab die Kasse im ersten Quartal 2009 sechs Millionen Euro mehr aus. Häufigste Ursache für Krankmeldungen sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes (22,1 Prozent).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »