Ärzte Zeitung, 07.07.2009

Kartellamt winkt bisher Kassenfusionen durch

BERLIN (fst). Fusionen von Krankenkassen haben dem Bundeskartellamt bislang keine Kopfzerbrechen bereitet. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht 2007/08 des Bundeskartellamts hervor. Zehn Fusionen haben die Wettbewerbshüter in dem Zeitraum geprüft und nie ihr Veto eingelegt.

Mit der Fusion von Techniker Kasse und IKK Direkt ist mit 7,1 Millionen Versicherten die bisher größte Kasse mit einem Marktanteil von etwa zehn Prozent entstanden. In keinem Bundesland lag der Marktanteil der fusionierten Kassen über 20 Prozent - das Kartellamt gab grünes Licht.

Lesen Sie dazu auch:
Kassen vor einer Fusionswelle
IKKen im Südwesten schließen sich zusammen

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Die Peitschen des Gesetzgebers

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (75319)
Organisationen
IKK (848)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »