Ärzte Zeitung, 29.07.2009

Charité: Finanzsenator gegen Privatisierung

BERLIN (ami). Die Privatisierungsdebatte über den Standort Benjamin Franklin der Berliner Universitätsklinik Charité ist wieder vom Tisch. Nach dem Charité-Vorstand hat nun auch der Berlins Finanzsenator und Mitglied des Charité-Aufsichtrats, Ulrich Nussbaum, dem Vorschlag zur Privatisierung der universitären Krankenversorgung im Südwesten Berlins eine Absage erteilt.

Nussbaum erneuerte aber seine Forderung nach einer Kooperation zwischen Charité und Vivantes. Es gehe um die Zukunftsfähigkeit der medizinischen Einrichtungen. Privatisierung oder Teilprivatisierung komme dabei aber "überhaupt nicht in Frage".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »