Ärzte Zeitung, 30.07.2009

In Hamburg landet der Storch am seltensten

BERLIN (hom). Was viele ahnten, ist jetzt durch neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegt: Deutschland gehen langsam, aber sicher die Kinder aus. Die Statistiker befragten 2008 alle in Deutschland lebenden 15- bis 75-jährigen Frauen danach, ob sie kinderlos sind oder nicht. Fazit: Die Kinderlosigkeit im Westen ist höher als im Osten.

Für Westdeutschland gilt dabei: Je höher der Bildungsstand, desto öfter ist die Frau kinderlos. In Städten erblicken weniger Kinder das Licht der Welt als in ländlichen Regionen. Der Stadtstaat Hamburg weist den mit Abstand höchsten Anteil der Frauen ohne Kinder auf. In Deutschland lebende Frauen mit Migrationshintergrund sind seltener kinderlos und haben öfter vier oder mehr Kinder.

Lesen Sie dazu auch:
Immer mehr Frauen bleiben ohne Kinder

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »