Ärzte Zeitung online, 26.08.2009

Ulla Schmidt wegen "Dienstwagenaffäre" vor Ausschuss

BERLIN (dpa). Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt muss heute (26. August) dem Haushaltsausschuss des Bundestags wegen der sogenannten Dienstwagenaffäre Rede und Antwort stehen. Die SPD-Politikerin nutzte ihren Dienstwagen auch an ihrem Urlaubsort in Spanien - teilweise privat. Obwohl sie dies abgerechnet hatte und die entsprechenden Vorgaben einhielt, steht sie wegen des Umgangs mit den Vorwürfen seit Wochen in der Kritik.

Thema im Ausschuss ist auch ein umstrittenes Geburtstagsessen für Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann im Kanzleramt vor mehr als einem Jahr. SPD und Opposition verlangen Aufklärung über das Treffen, an dem auch mehrere Manager, Wissenschaftler sowie Vertreter von Medien und Kultur teilnahmen. Vor den Haushaltspolitikern muss sich auch Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg äußern. Das CSU-geführte Ministerium hatte eine Gesetzesvorlage zur Banken-Sanierung von der britischen Anwaltskanzlei Linklaters schreiben lassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »