Ärzte Zeitung online, 07.10.2009

Beitragsgrenzen für Sozialversicherungen im Kabinett

BERLIN (dpa). Das Bundeskabinett befasst sich heute (Mittwoch) mit den neuen Beitragsbemessungsgrenzen in den Sozialversicherungen. Auch im kommenden Jahr sollen diese Grenzen - bis zu denen Einkommen mit Sozialversicherungsbeiträgen belegt werden - entsprechend der Steigerung der Bruttolöhne im laufenden Jahr angehoben werden.

Das bedeutet, dass all jene mehr Sozialbeiträge bezahlen müssen, deren Bruttoeinkommen an oder über den Bemessungsgrenzen liegen.

Diese sollen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung Anfang 2010 um jeweils 100 Euro auf monatlich 5500 Euro im Westen und auf 4650 Euro im Osten steigen. In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung wird die Beitragsgrenze bundesweit einheitlich um 75 Euro auf 3750 Euro Monatseinkommen nach oben verschoben. Die neuen Rechengrößen bedürfen auch noch der Zustimmung des Bundesrates.

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