Ärzte Zeitung, 22.10.2009

Vollzeitstelle für Schwester Agnes in Brandenburg

Rot-Rote-Koalition setzt auf Gemeindeschwestern

POTSDAM (ami). Bei den Koalitionsverhandlungen in Brandenburg haben SPD und Linke den gesundheitspolitischen Kurs festgelegt. Dem akuten Ärztemangel wollen sie mit dem Ausbau der Gemeindeschwestern-Strukturen begegnen. "Die Gemeindeschwester wird hier in Brandenburg die Regel", sagte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) im Anschluss an die Verhandlungsrunde.

Er hob hervor, dass die rot-rote Regierungskoalition das Ziel habe, "in allen Regionen eine auskömmliche ambulante Versorgung zu ermöglichen". Der Koalitionsvertrag soll in der nächsten Woche unterzeichnet werden. Wer die Führung im Landesgesundheitsministerium übernimmt, steht offiziell noch nicht fest.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »