Ärzte Zeitung, 27.10.2009

Mehr Kinder mit der Diagnose Hörverlust

BREMEN (cben). Immer mehr Kinder aus Bremen ertauben - vermutlich wegen zu lauten Musikhörens. Das hat die KV Bremen mitgeteilt. Danach haben in den vergangenen vier Jahren Ärzte bei 373 Kindern und jungen Erwachsenen im Alter von elf bis 20 Jahren die Diagnose "Beidseitiger Hörverlust durch Schallempfindungsstörung" gestellt.

Für die Gruppe der 21 bis 30-Jährigen waren es im gleichen Zeitraum sogar 434, so die KV. Obwohl ein Zusammenhang zwischen Taubheit und Schwerhörigkeit mit überlautem Musikhören nicht direkt herzustellen sei, gelte doch: Durch Lautstärke und Dauer des Musikhörens kann das Gehör Schaden nehmen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »