Ärzte Zeitung, 30.10.2009

Medizinerin wird Vizepräsidentin der Uni Gießen

zur Großdarstellung klicken

Erste Frau im Präsidium: Katja Becker.

Foto: coo

MARBURG (coo). Die 44 Jahre alte Medizinerin Professor Katja Becker ist neue Vizepräsidentin der Gießener Justus-Liebig-Universität. Damit gehört erstmals in der Geschichte der Hochschule eine Frau dem Präsidium an. Sie erhielt 29 von 33 Stimmen. Becker wird sich vor allem mit Fragen der Forschung und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses befassen: "Ich freue mich sehr darauf, die Forschungsaktivitäten der Uni in den nächsten Jahren zu begleiten", sagt sie. Dem interdisziplinären Dialog sowie der Entwicklung neuer Projekte sehe sie mit Begeisterung entgegen.

Becker studierte Medizin an der Uni Heidelberg, wo sie sich 1996 im Fach Biochemie habilitierte. Es folgten Stationen an Kliniken in Oxford und Basel sowie an der Universität Sydney. Sie arbeitete als Oberassistentin am Biochemiezentrum der Uni Heidelberg sowie als Nachwuchsgruppenleiterin am Zentrum für Infektionsforschung der Uni Würzburg.

Seit dem Jahr 2000 lehrt die Mutter einer Tochter als Professorin für Biochemie der Ernährung des Menschen am Interdisziplinären Forschungszentrum der Uni Gießen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »