Ärzte Zeitung, 01.12.2009

Zöller denkt über Verzicht auf Praxisgebühr nach

BERLIN (dpa). Der neue Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU), hat einen Verzicht auf die Praxisgebühr angeregt. "Wir müssen darüber diskutieren, ob die Praxisgebühr noch sinnvoll ist", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Wegen vieler besonderer Verträge etwa zwischen Kassen und Ärzten könne die Zahlung heute oft vermieden werden. Von den ursprünglich geplanten Mehreinnahmen von 2,4 Milliarden Euro pro Jahr werde heute nur rund ein Viertel erreicht. "Da stellt sich schon die Frage, ob die Gebühr ihren Zweck erfüllt", so Zöller.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

In Deutschland gibt es"weder Hölle noch Paradies"

Die Lebensumstände in Deutschland sind weitgehend gleichwertig - gemessen an 53 Indikatoren, die etwa Gesundheit, Arbeit und Freizeit berücksichtigen, so der "Deutschland-Report". mehr »

Wenn Welten aufeinandertreffen

Die urologische Versorgung in Ghana findet nur sehr eingeschränkt statt. Der Verein "Die Ärzte für Afrika" unterstützt sechs Kliniken vor Ort – eine Herzensangelegenheit. mehr »

Schlaganfall im Schlaf – Wann ist Thrombolyse möglich?

Liegt der Symptombeginn bei Schlagfall einige Stunden zurück, kommt eine Thrombolyse eigentlich nicht infrage. Forschern ist es nun gelungen, Patienten für die Therapie auszuwählen, auch ohne den Zeitpunkt des Insults zu kennen. mehr »