Ärzte Zeitung, 03.12.2009

Praxisgebühr: Zahnärzte drängen auf Abschaffung

BERLIN (hom). Der Chef der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Dr. Jürgen Fedderwitz, hat sich für die Abschaffung der Praxisgebühr ausgesprochen. "Die Praxisgebühr ist unsozial und präventionsfeindlich", sagte Fedderwitz am Donnerstag in Berlin.

In der Zahnmedizin brächten die Versicherten über die Gebühr jährlich mehr als 400 Millionen Euro an "Subventionen für die gesetzlichen Krankenkassen" auf. Die ursprünglich damit verbundene Absicht, das "doctor hopping" einzudämmen, laufe in der zahnärztlichen Versorgung völlig ins Leere, da es hier kein "dentist hopping" gebe, so Fedderwitz.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »

Mit Herzschwäche auf Reisen - So geht's

Meer oder Berge? Auto oder Flugzeug? Solche Fragen stellen sich für herzinsuffiziente Patienten, wenn sie ihre Urlaubsreise planen. Ärzte sind dann als kompetenter Ratgeber gefragt. mehr »