Ärzte Zeitung online, 29.12.2009

Bayern setzt bei Schulverpflegung auf "RegioTreffs" zum Erfahrungsaustausch

MÜNCHEN (maw). Um die Verpflegung an den bayerischen Schulen weiter zu verbessern und gesünder zu gestalten, hat Ernährungsminister Helmut Brunner das Angebot der Vernetzungsstellen Schulverpflegung um einen neuen Baustein erweitert. Laut Ministeriumsangaben sollen in den neuen "RegioTreffs Schulverpflegung" die an der Schulverpflegung Beteiligten in den sieben Regierungsbezirken ihre Erfahrungen austauschen und sich gegebenenfalls auch Expertenrat einholen.

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Besseres Essen an Bayerns Schulen - das ist das Ziel der "RegioTreffs".

Foto: Dream-Emotion©www.fotolia.de

"Jede Schule hat ihre eigenen Ressourcen und Stärken. Bei der Zusammenarbeit in den RegioTreffs können andere Schulen aus der Region von diesen Stärken profitieren, neue Perspektiven kennenlernen und so kreative Lösungen für die eigene Schulmensa entwickeln", so Brunner.

Das Interesse sei groß: An den bayernweit acht Standorten der regionalen Vernetzungsstellen seien 17 RegioTreffs gan den Start gegangen - doppelt so viele wie ursprünglich geplant. Nur 20 bis 25 Teilnehmer umfasse eine Gruppe, die sich künftig vier- bis sechsmal im Jahr treffen werde. Mitmachen kann jeder, der die Verpflegung an der eigenen Schule verbessern möchte: Schulleiter, Kochteams, Verpflegungsbeauftragte, zuständige Fachlehrer, Hausmeister, Eltern- und Schülervertreter, Vertreter von Schülerunternehmen und Fördervereinen.

Die Teilnehmer bestimmen nach Ministeriumsaussagen auch die Themen: von der Speiseplanung über Hygiene bis hin zu Bezahl-systemen oder der Steigerung der Akzeptanz.

www.schulverpflegung.bayern.de

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