Ärzte Zeitung, 14.01.2010
 

Sozialversicherung mit gewaltigem Finanzloch

WIESBADEN (dpa). Explodierende Kosten für Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit haben die gesetzliche Sozialversicherung im vergangenen Jahr in ein gewaltiges Defizit getrieben.

Bis zum Ende des dritten Quartals im Krisenjahr 2009 wuchs das Minus auf 16,6 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden berichtete. Das ist der größte Verlust seit 2002. Im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum von 2008 lag das Defizit um 11,6 Milliarden Euro höher.

Die tiefroten Zahlen seien vor allem mit den Ausgaben bei der Bundesagentur für Arbeit zu erklären, hieß es.

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