Ärzte Zeitung, 24.03.2010

Regierung ernennt Missbrauchs-Beauftragte

BERLIN (dpa). Die frühere Familienministerin Christine Bergmann (SPD) soll die unabhängige Beauftragte der Bundesregierung zur Aufarbeitung von sexuellen Missbrauchsfällen werden. Bergmann ist 70 Jahre alt. Unter Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) war sie von 1998 bis 2002 Bundesfamilienministerin.

Zuvor war sie Senatorin für Arbeit und Frauen in Berlin. Die Beauftragte soll unter anderem Vorschläge für Hilfen für Missbrauchsopfer erarbeiten. Neben der Beauftragten will die Bundesregierung einen Runden Tisch einsetzen, um die bekannt gewordenen Fälle aufzuarbeiten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »