Ärzte Zeitung, 31.03.2010

Verkürzter Wehrdienst kann Millionen kosten

BERLIN (dpa). Die Verkürzung des Wehrdienstes von neun auf sechs Monate wird den Haushalt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit rund 26 Millionen Euro belasten. Durch die Verkürzung werden mehr Rekruten einbezogen, was mehr Verwaltungsaufwand mit sich bringt. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" in der Mittwochsausgabe. Hintergrund ist der Plan, den Wehr- sowie den Zivildienst zu verkürzen. Das Familienressort rechnet dem Bericht zufolge damit, dass die Kosten für den Zivildienst durch die Reform sinken werden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »