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Ärzte Zeitung online, 18.05.2010

VdK warnt vor Kürzungen im Sozialbereich

MÜNCHEN/BERLIN (dpa). Der Sozialverband VdK hat die Bundesregierung eindringlich vor Kürzungen im Sozialbereich gewarnt. Er plädiert stattdessen dafür, Wohlhabende stärker zur Kasse zu bitten.

"Man kann nicht zu Lasten der Schwächsten sparen", sagte die alte und voraussichtlich auch neue Präsidentin des VdK, Ulrike Mascher. Mascher, die auch bayerische VdK-Chefin ist, stellt sich am heutigen Dienstag auf dem Bundesverbandstag in Berlin zur Wiederwahl.

"Es ist nicht einzusehen, warum es in den USA eine Vermögenssteuer gibt und in der Bundesrepublik nicht", sagte die seit Herbst 2008 amtierende VdK-Chefin in München zur dpa. Mascher betonte mit Blick auf die gestiegenen Gesundheitskosten, vor allem Familien mit Kindern, Rentner und chronisch Kranke seien bereits "kräftig belastet" worden. Milliardenbeträge seien dort jedenfalls nicht mehr zu holen.

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