Ärzte Zeitung online, 26.05.2010

Guttenberg will traumatisierten Soldaten helfen

BERLIN (dpa). Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will sich stärker für traumatisierte Bundeswehrsoldaten einsetzen. "Wir müssen die traumatisierten Soldaten aus ihrem Schattendasein der öffentlichen Aufmerksamkeit reißen", sagte der CSU-Politiker nach einem Besuch des Berliner Traumazentrums für Bundeswehrsoldaten am Mittwoch.

Es müsse eine offene Diskussion in der Gesellschaft über das Thema geführt werden, "das zur Entstigmatisierung beiträgt." Bei 466 Soldaten wurden im vergangenen Jahr posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) festgestellt - 2008 waren es 245 Fälle.

Lesen Sie dazu auch:
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