Ärzte Zeitung, 02.06.2010

Wie geht es weiter in der deutschen Gesundheitspolitik?

BERLIN (sun). Die Finanzsituation in der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt angespannt. Dem Gesundheitsfonds droht im kommenden Jahr ein zweistelliges Milliardendefizit. Die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben wird immer größer - und das, obwohl zahlreiche Krankenkassen Zusatzbeiträge verlangen.

Neue Konzepte sind gefragt. Und die Koalition verspricht viel: Robuster soll das Gesundheitssystem werden, gerechter und transparenter noch dazu. Die Gesundheitsprämie soll das Allheilmittel werden, um einen Großteil der Probleme im GKV-System zu lösen. Sind diese Pläne reine kosmetische Korrekturen oder ein radikaler Umbruch im System?

Experten der gesetzlichen und privaten Krankenkassen, Politik sowie der Krankenhauslandschaft und Selbstverwaltung diskutieren dazu auf dem "MCC Health World - Der Kongress für Entscheider im Gesundheitsmarkt" - mit der "Ärzte Zeitung" als Medienpartner - am 21. und 22. Juni 2010 in Berlin.

www.mcc.seminare.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »