Ärzte Zeitung, 07.06.2010

Wildsau! Gurkentruppe!

Der Streit von CSU und FDP in der Gesundheitspolitik nimmt deftige Züge an: Nachdem Staatssekretär Daniel Bahr (FDP) der CSU vorgeworfen hatte, sie trete wie eine "Wildsau" auf, und FDP-Generalsekretär Christian Lindner dem CSU-Chef Horst Seehofer ein "Trauma" bescheinigt hatte, tritt die CSU empört mit Verbalattacken zurück.

Wildsau! Gurkentruppe!

Staatssekretär Daniel Bahr (FDP)

© Rüdiger Wölk / imago

MÜNCHEN (dpa). Der Streit von CSU und FDP in der Gesundheitspolitik nimmt deftige Züge an: Nachdem Staatssekretär Daniel Bahr (FDP) der CSU vorgeworfen hatte, sie trete wie eine "Wildsau" auf, und FDP-Generalsekretär Christian Lindner dem CSU-Chef Horst Seehofer ein "Trauma" bescheinigt hatte, tritt die CSU empört mit Verbalattacken zurück. Generalsekretär Alexander Dobrindt über die FDP: "Die entwickeln sich zur gesundheitspolitischen Gurkentruppe: erst schlecht spielen und dann noch rummaulen." Seine Stellvertreterin Dorothee Bär forderte FDP-Chef Westerwelle auf, die Parteifreunde zurückzupfeifen: "Solche Ungeheuerlichkeiten gehören sich nicht in einer Koalition."

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Reformpolitik wie in den 90er Jahren

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

O-Saft senkt das Gicht-Risiko - und hält schlank

Vom Saulus zum Paulus: Galten Fruchtsäfte einst als gesunde Getränke, verbannen heute sogar manche Schulen die süßen Säfte. Forscher brechen jetzt eine Lanze für Orangensaft. mehr »

SmED hilft, künftig Notfälle richtig einzuschätzen

Die Notfallversorgung startet ins digitale Zeitalter: Am Montag hat die KBV ein softwarebasiertes Instrument zur Begutachtung von Notfallpatienten vorgestellt. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »