Ärzte Zeitung online, 14.06.2010

Dobrindt: "Arbeit steht im Vordergrund"

BERLIN (dpa). Im schwarz-gelben Koalitionskonflikt setzt die CSU auf verbale Abrüstung. Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte am Montag im ZDF-"Morgenmagazin", das Erscheinungsbild der Koalition könnte "in der Summe besser sein".

In Anspielung auf seine eigene Benennung der FDP als "Gurkentruppe" versprach Dobrindt Besserung: "Man muss ja nicht jede Woche beginnen mit einer Anlehnung an Flora und Fauna, die Arbeit steht im Vordergrund."

Vor der zweitägigen Klausur von Schwarz-Gelb am kommenden Wochenende zum Thema Gesundheitsreform drohte Dobrindt unterdessen damit, auch den nächsten Reformvorschlag von Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) scheitern zu lassen.

Dem "Hamburger Abendblatt" (Montag) sagte er: "Ich hoffe sehr, dass er (Rösler) den von den drei Parteivorsitzenden festgelegten Grundsatz "Ausgabenbegrenzung hat Vorrang vor Beitragserhöhungen" bei der Neuverfassung seines Konzepts berücksichtigt."

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