Ärzte Zeitung, 01.07.2010

ABDA vergrätzt über Pick-up-Stellen

BERLIN (run). Die Entscheidung des Bundeskabinetts, nun doch von einem Verbot von Pick-up-Stellen Abstand zu nehmen, wird von der Dachorganisation der Apothekerschaft heftig kritisiert. "Die Politik geht das Risiko einer drastischen Verschlechterung der Arzneimittelversorgungversorgung sehenden Auges ein und beugt sich damit der massiven Lobby der Drogerieketten. Das ist ein schwarzer Tag für die Arzneimittelsicherheit", kommentiert ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf den Entwurf des neuen Arznei-Sparpaketes.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (75673)
Organisationen
ABDA (725)
Personen
Heinz-Günter Wolf (82)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »