Ärzte Zeitung online, 09.07.2010

Ministerium dementiert Bericht über Ekelfleisch im Handel

BERLIN (dpa). Bakterienverseuchtes Gammelfleisch ist nach Angaben des Verbraucherministeriums wohl nicht in den Handel gelangt.

"Von den Lebensmittelüberwachungsbehörden der Länder sind bislang keine Berichte oder Ergebnisse vorgelegt worden, die darauf schließen ließen, dass durch diesen Keim verdorbenes Rindfleisch in den Handel gelangt sein könnte", sagte ein Sprecher des Bundesministeriums am Freitag auf Anfrage in Berlin. Auch von Verbraucherbeschwerden sei nichts bekannt.

Der Experte Manfred Gareis von Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Max Rubner-Institut) hatte dem Sender SWR gesagt, es gebe klare Hinweise, dass Fleisch mit dem kälteresistenten Bakterium Clostridium estertheticum umverpackt und umetikettiert wieder in den Verkehr gelangt sei. Bei befallenen Fleischprodukten bläht sich die Verpackung auf, und das Fleisch beginnt zu riechen.

Website des Max Rubner-Instituts

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »