Ärzte Zeitung, 15.07.2010

1,4 Millionen Euro mehr für sächsische Hospizdienste

DRESDEN (tt). Die Kassen in Sachsen haben die Förderung für ambulante Hospizdienste erhöht. Wie die fünf Primärkassen in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, wird 43 Diensten knapp 1,4 Millionen Euro überwiesen - das sind elf Prozent mehr als im Vorjahr. "Dadurch verschaffen die Kassen den ambulanten Hospizdiensten eine verlässliche finanzielle Grundlage", heißt es. Das Geld verwenden die Hospizdienste vor allem als Zuschuss für Personal- und Fortbildung. Die Hospizdienste tragen sich hauptsächlich über ehrenamtliche Mitarbeit. "Unser Signal geht dahin, das wichtige ehrenamtliche Engagement der Hospizinitiativen anzuerkennen", so die beteiligten Kassen. In den geförderten Hospizen sind derzeit 1560 Ehrenamtliche in der ambulanten Sterbebegleitung tätig. Sie haben 2009 mehr als 1800 Menschen begleitet.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »