Ärzte Zeitung, 16.08.2010
 

Duisburg beteiligt sich an Fonds für Loveparade-Opfer

DUISBURG (akr). Fast drei Wochen nach der Massenpanik auf der Loveparade hat sich die Stadt Duisburg zu einer Beteiligung an dem Soforthilfefonds für Hinterbliebene und Opfer bereit erklärt, den der Haftpflichtversicherer Axa und der Veranstalter aufgelegt haben.

Infolge der Massenpanik waren 21 Menschen gestorben und Hunderte verletzt worden. Die Stadt Duisburg stockt den Fonds von Versicherer und Veranstalter um 500 000 Euro auf. Insgesamt stehen 1,5 Millionen Euro als Soforthilfe zur Verfügung. "Wir möchten mit unserer Beteiligung unabhängig von den noch zu klärenden Fragen der rechtlichen Verantwortung und den laufenden Ermittlungen den Menschen helfen, die durch die schrecklichen Ereignisse bei der Loveparade in Not geraten sind", so Duisburgs Stadtdirektor Dr. Peter Greulich.

Unterdessen steigen die Chancen für den umstrittenen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU), zumindest bis zur nächsten Kommunalwahl politisch zu überleben. Er lehnt einen Rücktritt nach wie vor ab. Neben seiner eigenen Partei sind auch die Grünen zurzeit nicht für eine Absetzung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Überlebensvorteil bei Übergewicht nur ein Trugschluss?

Übergewicht ist ein kardiovaskulärer Risikofaktor, doch wer schon eine entsprechende Erkrankung hat, lebt länger. Stimmt dieses "Adipositas-Paradox" vielleicht gar nicht? mehr »

Digitalisierung – Ärzte zwischen Hoffnung und Ernüchterung

Viele Ärzte im Krankenhaus verbinden mit der Digitalisierung die Hoffnung auf Arbeitserleichterungen. Zugleich beklagen sie mangelhafte Vorbereitung und Umsetzung, so eine Umfrage. mehr »

Oh, Britannia! Was hat der "Brexismus" aus dir gemacht?

Von wegen Tea Time, Queen und Linksverkehr: Nicht nur der Blick der Briten auf die EU hat sich geändert. Umgekehrt blicken auch Menschen weit außerhalb Europas inzwischen mit Unverständnis auf die Insel. mehr »