Ärzte Zeitung, 01.09.2010

DAK führt Modell gegen Frühgeburten auch in NRW ein

KÖLN (iss). Die DAK will dazu beitragen, die Rate der Frühgeburten in Nordrhein-Westfalen um bis zu zehn Prozent zu senken. Die Krankenkasse hat deshalb ihren Versorgungsvertrag "Hallo Baby" auf das bevölkerungsreichste Bundesland ausgeweitet.

Vertragspartner sind der Berufsverband der Frauenärzte, die Universitätsklinik Düsseldorf und der Verein Integrierte Versorgung NRW. Die Einbeziehung weiterer Kompetenzzentren für Frühgeburten und Risikoschwangerschaften ist geplant.

Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen die ausführliche Beratung schwangerer Frauen über das Risiko einer Frühgeburt, eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung in der Frühschwangerschaft, ein oraler Glukosetoleranztest und die Ausgabe von speziellen Testhandschuhen, mit denen die Frauen den vaginalen pH-Wert messen können.

Das Angebot gehe weit über die normalen Kassenleistungen hinaus, sagte Peter Mager, Vertragschef der DAK in NRW. "Durch unsere spezielle Vorsorge kann bei Schwangeren frühzeitig das Risiko einer Frühgeburt minimiert werden und somit die Gesundheit von Mutter und Kind erhalten bleiben."

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (81506)
Organisationen
BVF (94)
DAK (1644)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »