Ärzte Zeitung, 31.08.2010

Hoppe sieht Defizite bei Patientenverfügung

BERLIN (eb). Der Präsident der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat kritisiert, dass das Patientenverfügungsgesetz in seiner jetzt gültigen Form wenig Hilfe mit Blick auf eine ärztliche Beratung biete.

Konkrete Regelungen für eine ärztliche Beratung fehlten, so Hoppe in einer Mitteilung zum ersten Jahrestag nach Inkrafttreten des Gesetzes. Ärzte könnten Patienten die oft schwierige Entscheidung über das Ob und Wie einer Willensbekundung zwar nicht abnehmen, aber sie könnten wichtige Informationen für das Abwägen der Entscheidung bieten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »