Ärzte Zeitung, 19.09.2010

Kindersterblichkeit sinkt nicht schnell genug

KÖLN (dpa). Die Kindersterblichkeit ist zwar weltweit gesunken, aber der Rückgang ist laut Unicef nicht schnell genug. Vor allem im südlichen Afrika und in Südasien würden die Millenniumsziele verfehlt, berichtete das UN-Kinderhilfswerk zum bevorstehenden Millenniumsgipfel in New York am Montag. Im Vergleich zu 1990 sank die Zahl der Kinder, die vor ihrem fünften Geburtstag sterben, um ein Drittel von 12,4 Millionen auf 8,1 Millionen (2009). Die Regierungen hatten aber vereinbart, die Kindersterblichkeit bis zum Jahre 2015 um zwei Drittel im Vergleich zu 1990 zu senken.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »