Ärzte Zeitung, 23.09.2010

SPD startet Initiative für Zukunft des Zivildienstes

MAINZ (dpa). Rheinland-Pfalz macht sich im Bundesrat dafür stark, dass der Zivildienst bei einer Aussetzung der Wehrpflicht durch einen einheitlichen "Freiwilligen sozialen Dienst" ersetzt wird.

Eine kürzlich vom Land in Aussicht gestellte Bundesratsinitiative wurde inzwischen eingebracht, wie Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag in Mainz mitteilte.In dem neuen "Freiwilligen sozialen Dienst" sollen der bestehende Zivildienst und das Freiwillige Soziale Jahr beziehungsweise das Freiwillige Ökologische Jahr zusammengefasst werden.

Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) wendet sich damit auch gegen Pläne von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) für einen freiwilligen Zivildienst, der neben dem Freiwilligen Sozialen Jahr eingerichtet werden soll. "Eine Doppelstruktur bindet unnötig Ressourcen und hat keinen Sinn", sagte Dreyer laut Mitteilung. Der neue Dienst könnte zwischen 9 und 24 Monaten dauern.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »