Ärzte Zeitung online, 01.10.2010

Kommunen verlangen Änderungen beim Krankenhaus-Sparpaket

FRANKFURT/MAIN (dpa). Das Sparpaket der Bundesregierung für die kommunalen Krankenhäuser muss nach Ansicht des Deutschen Städtetags komplett auf den Prüfstand. Die Finanzlage der Krankenkassen sei weit besser als es Gesundheitsminister Philipp Rösler in seiner Reform berechnet habe, kritisierte die Präsidentin des Deutschen Städtetags, Petra Roth, am Freitag in Frankfurt / Main.

Die Kassen könnten 2011 wegen des wirtschaftlichen Aufschwungs mit Mehreinnahmen von 1,15 Prozent rechnen. Veranschlagt seien jedoch nur 0,5 Prozent. Das Sparpaket dürfe deshalb nicht bis 2012 verlängert werden. Die von Rösler vorgelegte Reform sieht Einsparungen von etwa 500 Millionen Euro bei den rund 600 kommunalen Krankenhäusern vor.

Lesen Sie dazu auch:
Krankenkassen werden 2011 finanziell gut dastehen

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »