Ärzte Zeitung, 17.10.2010

Uni Witten-Herdecke unterzeichnet Patientencharta

KÖLN (iss). Die Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke (UWH) hat die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen unterzeichnet.

Die Fakultät werde im Sinne der Charta-Ziele an einer qualitativen Entwicklung der Lehre arbeiten und geeignete, zu ihrem Profil passende Forschungsprojekte initiieren, kündigte Professor Martin Schnell an, Direktor des Instituts für Ethik und Kommunikation im Gesundheitswesen der Universität Witten-Herdecke. "Patientennähe und der Blick auf Versorgungssituationen sind dabei maßgeblich."

Auch die Charta selbst müsse weiterentwickelt werden, sagte Schnell. Die Situation von Menschen mit Behinderungen und von Kindern am Lebensende sei dort noch nicht optimal berücksichtigt.

Die Anfang Oktober gegründete Fakultät für Gesundheit umfasst die früheren Fakultäten für Medizin und Zahn- Mund- und Kieferheilkunde sowie die Pflegewissenschaften.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »