Ärzte Zeitung, 04.11.2010

Regierung bewertet Lage der Hebammen nicht

BERLIN (fst). Die Bundesregierung will die Entwicklung der Versorgung mit freiberuflichen Hebammen "aufmerksam beobachten", setzt ansonsten aber auf die Selbstverwaltung. Die Linksfraktion im Bundestag hatte angesichts der stark gestiegenen Haftpflichtprämien für freiberufliche Hebammen nach deren Berufsperspektiven gefragt.

Die Regierung verweist dazu auf das Schiedsverfahren zwischen Hebammen und Kassen. Danach ist rückwirkend zum 1. Juli die Vergütung für außerklinische Geburten um 100 Euro angehoben worden. Inhaltlich äußern dazu wollte sie sich nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »