Ärzte Zeitung online, 30.12.2010

Britische Onkologen sehen in neuen Immigrationsregeln Forschungshemmnis

LONDON (ast). Neue Einwanderungsbeschränkungen in Großbritannien könnten die britische Krebsforschung erschweren.

Darauf wiesen jetzt führende Onkologen in London hin. Laut Institute of Cancer Research (ICR) benötigten onkologische Forschungsstätten Zuwanderer aus nicht zur EU gehörenden Ländern. Da die Londoner Regierung kürzlich strengere Regeln für die Einwanderung aufstellte, befürchtet das ICR ebenso wie andere Labors einen Mangel an qualifizierten Forschern. Das ICR beschäftigt derzeit Mitarbeiter aus 55 Ländern.

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