Ärzte Zeitung online, 18.11.2010

Medizin-Studenten wünschen sich mehr Freizeit für den Arztberuf

MÜNSTER (dpa). Die angehenden Ärzte in Deutschland wollen mehr Zeit für Freunde und Familie haben. "Die Arbeitszeiten sind ein Problem", sagte der Präsident der Bundesvertretung der Medizinstudierenden, Dominique Ouart, der Nachrichtenagentur dpa in Münster.

"Man hat das Gefühl, dass ein Acht-Stunden-Tag in der Medizin nicht existiert." Ouart forderte einen Mentalitätswandel. Regelmäßig Überstunden zu machen, solle keine Selbstverständlichkeit sein.

In Münster treffen sich an diesem Wochenende mehr als 500 Medizinstudenten aus ganz Deutschland zu einem Jahreskongress. Es geht um medizinische Innovationen und die Gesundheitsfinanzierung.

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