Ärzte Zeitung online, 15.12.2010

CDU: Eltern von Komasäufern an Kosten beteiligen

BERLIN (dpa). Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn will die Eltern von jugendlichen Komasäufern an den Krankenhauskosten beteiligen. "Die stark steigende Zahl von jugendlichen Komasäufern ist erschreckend!"

"Jede Notaufnahme kostet viel Geld, daher sollten die Eltern der Kinder einen großen Teil der Behandlungskosten tragen müssen", sagte Spahn der "Bild"-Zeitung (Mittwoch). Die Eltern vernachlässigten ihre Aufsichtspflicht, wenn sich 12- oder 13-Jährige ungestört ins Koma saufen können, sagte Spahn weiter.

Lesen Sie dazu auch:
Nicht wegsehen, wenn Kinder trinken!

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »

Eine Milliarde Euro mehr für Ärzte? KBV ist "enttäuscht"

Die Vertragsärzte in Deutschland bekommen im nächsten Jahr knapp eine Milliarde Euro mehr an Honorar. Das ist das Ergebnis der Honorarverhandlungen zwischen KBV und GKV-Spitzenverband. mehr »