Ärzte Zeitung online, 15.12.2010

CDU: Eltern von Komasäufern an Kosten beteiligen

BERLIN (dpa). Der CDU-Gesundheitsexperte Jens Spahn will die Eltern von jugendlichen Komasäufern an den Krankenhauskosten beteiligen. "Die stark steigende Zahl von jugendlichen Komasäufern ist erschreckend!"

"Jede Notaufnahme kostet viel Geld, daher sollten die Eltern der Kinder einen großen Teil der Behandlungskosten tragen müssen", sagte Spahn der "Bild"-Zeitung (Mittwoch). Die Eltern vernachlässigten ihre Aufsichtspflicht, wenn sich 12- oder 13-Jährige ungestört ins Koma saufen können, sagte Spahn weiter.

Lesen Sie dazu auch:
Nicht wegsehen, wenn Kinder trinken!

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »