Ärzte Zeitung, 01.02.2011

Charité: Mehr Zeit für klinische Forschung

BERLIN (wul). Die Charité will die klinische Forschung in der Facharztausbildung stärken. Das "Charité Scientist Training Program" soll angehenden Ärzten, die eine Karriere in der klinischen Forschung anstreben, Zeit verschaffen, ihrer wissenschaftlichen Arbeit abseits des Klinikalltags nachgehen zu können.

Während der dreijährigen Laufzeit des Trainingsprogramms sollen acht Ausbildungsplätze für Trainees aus verschiedenen repräsentativen Fächern der klinischen Medizin geschaffen werden.

Zielgruppe sind nach Angaben der Charité Mediziner, die ihre Facharztausbildung bereits begonnen haben und über eine etwa dreijährige Berufserfahrung verfügen.

Die einzelnen Curricula für die Ausbildung sollen an die jeweilige Disziplin angepasst werden, wobei in allen Fällen ein persönliches Mentoring, die Vermittlung von Soft Skills und die Teilnahme an monatlichen Workshops vorgesehen sind.

Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung mit rund 865.000 Euro unterstützt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Resistenzen behindern Kampf gegen Tuberkulose

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten – ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Medi24 drängt kostenlos in den Markt

Ein großer schweizer Anbieter telefonischer Arztkontakte lockt zur Markteinführung mit einem besonderen Angebot: Patienten sollen kostenfrei via Telefon medizinischen Rat erhalten. mehr »

Bluttest auf Brustkrebs keine Revolution

Ein Bluttest auf Brustkrebs komme noch dieses Jahr auf den Markt, verkündete vor kurzem die Uniklinik Heidelberg – und erntete heftige Kritik. Nun rudert sie zurück. mehr »