Ärzte Zeitung, 11.02.2011

FDP gegen kleinteilige Versorgungsplanung

BERLIN (hom). In der Diskussion um eine bessere Verteilung von Ärzten auf Stadt und Land haben die Gesundheitsexperten Erwin Lotter und Lars Lindemann (beide FDP) davor gewarnt, die Bedarfsplanung kleinteilig anzulegen.

"Vielmehr ist es notwendig, die Bedingungen so zu gestalten, dass Ärzte motiviert werden, Praxen auch in bislang unterversorgten Regionen zu betreiben." Sie wandten sich damit gegen Unions-Vorschläge, in den 17 KVen regionale Versorgungsausschüsse einzurichten. Eine Planung am "grünen Tisch" erübrige sich, wenn Ärzte nach Leistung und Qualität vergütet würden, so die FDP-Politiker.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »