Ärzte Zeitung, 14.02.2011

Rösler gegen SPD-Pläne zur Ungleichbehandlung

BERLIN (dpa). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat den Vorschlag der SPD abgelehnt, gesetzlich gegen ungleiche Behandlung von Kassen- und Privatpatienten vorzugehen. Er sagte der "Bild am Sonntag": "Es ist typisch sozialdemokratisch, auf Strafen statt auf Anreize zu setzen."

 Rösler sieht das Problem langer Wartezeiten für einen Behandlungstermin im Ärztemangel begründet: "Gerade Ärzte, die in unterversorgten Gebieten tätig sind, haben besonders viele Patienten und besonders wenig freie Termine. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass wieder mehr junge Menschen Arzt werden" 

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