Ärzte Zeitung, 14.02.2011

Geburtenrückgang seit Jahrzenten

WIESBADEN (dpa). Seit fast 40 Jahren reichen in Deutschland die Geburten nicht mehr aus, um die Bevölkerungszahl stabil zu halten oder gar zu steigern. Wurden in den ersten Nachkriegsjahrzehnten ständig mehr Kinder geboren als Menschen starben, war der Saldo ab 1972 erstmals negativ.

Je 1000 Einwohner gab es damals laut Statistischem Bundesamt 11,4 Geburten und 12,2 Todesfälle. Das entspricht einem Minus von 0,8.

Zuletzt war der Negativsaldo noch deutlich höher: Auf 10,4 Todesfälle kamen nur noch 8,1 Geburten.    Einen Babyboom gab es in den 1960er Jahren. Damals bekamen die Frauen durchschnittlich bis zu 2,5 Kinder.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »