Ärzte Zeitung online, 12.03.2011

Merkel lädt zu Krisentreffen wegen Atomunfalls in Japan

BERLIN (dpa). Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Guido Westerwelle und Umweltminister Norbert Röttgen wollen am Samstagabend bei einem Krisentreffen die Konsequenzen aus dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima erörtern.

Anschließend wird die Kanzlerin in Berlin ein Statement zur Lage abgeben. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Samstag der dpa.

Westerwelle hatte zuvor das EU-Außenministertreffen im ungarischen Gödöllö vorzeitig verlassen. Er habe sich zu Gesprächen über die Lage nach der Erdbebenkatastrophe in Japan auf den Weg nach Berlin gemacht, hieß es. In Berlin befasst sich ein Krisenstab mit der Lage in Japan, wo in einem Atomkraftwerk eine Kernschmelze droht.

Auch der japanische Ministerpräsident Naoto Kan will nach einem Bericht er Nachrichtenagentur Kyodo in Kürze ein Statement abgeben.

Lesen Sie dazu auch:
Explosion in japanischem Atomkraftwerk

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »