Ärzte Zeitung, 29.03.2011

AOK Hessen will mehr Beratungsqualität in der Selbsthilfe

FRANKFURT/MAIN (ine). Ein Qualitätsmanagement-System für Selbsthilfekontaktstellen soll das Beratungsniveau verbessern. Die AOK hat in den vergangenen fünf Jahren 119.000 Euro in die Entwicklung eines solchen Systems investiert.

Mittlerweile sind fünf Einrichtungen zertifiziert worden. "Die Selbsthilfe professionalisiert sich zunehmend, das Niveau ist so hoch wie noch nie", konstatiert Kerstin Roth, Patientenvertreterin der AOK Hessen in einer Mitteilung.

Das System sei prinzipiell auf alle 300 Kontaktstellen im Bundesgebiet anwendbar. Zu den Vorgaben gehört beispielsweise, dass Betroffene für persönliche Beratungsgespräche einen Termin innerhalb von zwei Wochen bekommen und dass für Gruppentreffen ein Raum zur Verfügung steht, der mindestens zwanzig Personen Platz bietet und barrierefrei ist.

Topics
Schlagworte
Politik & Gesellschaft (80576)
Organisationen
AOK (7543)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »