Ärzte Zeitung, 10.04.2011

Hessen: Ärger um Arbeitszeit-Debatte

FRANKFURT/MAIN (ine). Mit der Stimmungsmache der Krankenkassen gegen den Arztberuf lassen sich immer weniger Menschen für den Arztberuf gewinnen, warnt Hessens Kammerpräsident Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Aktuelles Beispiel sei die Äußerung von Doris Pfeiffer, Chefin des GKV-Spitzenverbandes, wonach niedergelassene Ärzte zu wenig arbeiteten. Die Öffnungszeiten, so von Knoblauch, hätten nichts mit der tatsächlichen Arbeitszeit von Ärzten zu tun.

Er nannte in diesem Zusammenhang den hohen, oft von Kassen verursachten bürokratiscben Zusatzaufwand, mit dem Ärzte konfrontiert würden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Mehr Sicherheit vor Arzneimittel-Pfusch

Die aktuellen Arznei-Skandale haben den Gesetzgeber auf den Plan gerufen. Die Kompetenz der Bundesinstitute bei Rückrufen soll gestärkt werden. Generell soll es mehr Schutz vor Arzneimittel-Pfusch geben. mehr »

Muster-Weiterbildung in trockenen Tüchern

Der Vorstand der Bundesärztekammer hat einstimmig die Gesamt-Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung (MWBO) für Ärzte beschlossen und veröffentlicht. mehr »

Zehn Regeln für die Rheuma-Therapie

In der medikamentösen Behandlung von älteren Rheuma-Patienten gilt es für Ärzte, einiges zu beachten. Rheumatologen haben zehn Empfehlungen verfasst. mehr »