Ärzte Zeitung, 10.04.2011

Automatenspielsucht: Debatte um Sperrsystem

BERLIN (fuh). Das Automatenspiel in gewerblichen Spielhallen und Gaststätten sollte in das Sperrsystem der Spielbanken einbezogen werden. Diese Auffassung hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans vertreten.

Dyckmans begrüßte entsprechende Überlegungen aus den Ländern. "Durch ein umfassendes Sperrsystem könnten suchtgefährdete oder suchtkranke Spieler effektiver geschützt werden", sagte sie.

Dyckmans fordert darüber hinaus weitere Restriktionen. "Das Automatenspiel habe "das höchste Suchtpotenzial". Es sei in den letzten Jahren für Spieler immer attraktiver geworden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Hausarztverträge im Visier des BVA

Das Bundesversicherungsamt duldet Chronikerpauschalen in bisheriger Form nicht mehr. Bis Ende August müssen Kassen Verträge anpassen. Hausärzte-Chef Weigeldt ist vergrätzt. mehr »

Reiseimpfungen – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

IQWiG hinterfragt Darmkrebs-Screening

Der aktuelle Rapid Report des IQWiG kommt ebenso wie der Abschlussbericht von 2013 zu dem Fazit: Der Nutzen des Screenings bei unter 55-Jährigen mit einem familiären Risiko für Darmkrebs ist unklar. mehr »