Ärzte Zeitung online, 26.05.2011

Mehrheit will einheitliche Rauchverbote

BERLIN (dpa). Die meisten Bundesbürger wollen nach einer Umfrage bundesweit einheitliche Regeln für Rauchverbote. 65 Prozent halten das für besser als die derzeit unterschiedlichen Gesetze in den Bundesländern.

Nur 29 Prozent sprachen sich gegen eine einheitliche Regelung aus, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa ergab.

An ihr nahmen 1013 Personen ab 16 Jahren teil. Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai will auch auf die Verantwortung der Staaten für die Gesundheit ihrer Bürger aufmerksam machen.

Ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hält die Rauchverbote in Deutschland für unzureichend. Insgesamt 28 Prozent beklagten, dass die Verbote eher nicht oder meistens nicht eingehalten werden.

Dabei zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern: Während zum Beispiel 56 Prozent der Bayern angaben, dass die Rauchverbote im Großen und Ganzen eingehalten werden, waren es in der Party-Metropole Berlin gerade einmal 26 Prozent.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »